Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
findet am 09.05.2010 statt.
Dortmunder
NRW-Landtags-Kandidaten 2010
Die Kandidaten der fünf größten Parteien für
folgende Dortmunder Wahlkreise:
Wahlkreis 111 - Huckarde, Innenstadt-West,
Mengede - Dortmund I
Wahlkreis 112 - Eving, Innenstadt-Nord,
Innenstadt-Ost - Dortmund II
Wahlkreis 113 - Aplerbeck, Brackel,
Scharnhorst - Dortmund III
Wahlkreis 114 - Lütgendortmund,
Hörde, Hombruch - Dortmund IV
CDU Dortmund - Homepage
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SPD Dortmund - Homepage
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FDP Dortmund - Homepage
| Wahlkreis 111
Marc Hövermann
Student und Vorsitzende der Jungen Liberalen (26)
Homepage - Twitter - Facebook |
Wahlkreis 112
Dr. Stefan Dettke
Jurist (32)
Homepage - Twitter - Facebook - Info |
| Wahlkreis 113
Lars Rettstadt
Ratsmitglied, stellv. Kreisvorsitzende, Arzt (41)
Homepage - Twitter - Facebook - Info
- Info |
Wahlkreis 114
Dr. Christian Bolle
Ingenieur (44)
Homepage - Twitter - Facebook - Info |
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Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Dortmund - Homepage
| Wahlkreis 111
Daniela Schneckenburger
Vorsitzende des Landesverbands NRW (49)
Homepage
- Twitter - Facebook - Youtube |
Wahlkreis 112
Ingrid Reuter
Sprecherin der Dortmunder Ratsfraktion (52)
Homepage
- Twitter - Facebook |
| Wahlkreis 113
Martin Tönnes
Ratsmitglied, GRÜNEN Sprecher im RVR (50)
Homepage-
Twitter - Facebook |
Wahlkreis 114
Enno Wiesner
Schatzmeister der GRÜNEN Jugend Dortmund (20)
Homepage
- Twitter - Facebook |
|
DIE LINKE Dortmund - Homepage
Kandidaten im Bild
| Wahlkreis 111
<Bild>
Iris Bernert-Leushacke
angestellte Unternehmensberaterin (??)
Homepage
- Twitter - Facebook |
Wahlkreis 112
<Bild>
Helmut Eigen
Industriekaufmann (??)
Homepage
- Twitter - Facebook |
| Wahlkreis 113
<Bild>
Dr. Christian Tödt
Mediziner (??)
Homepage
- Twitter - Facebook |
Wahlkreis 114
<Bild>
Sylvia Wrubel
Dipl-Ing. Raumplanung (??)
Homepage
- Twitter - Facebook |
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| Für die freundliche Unterstützung und Bereitstellung von
Informationsmaterial zur Landtagswahl 2010 durch die Parteien in Dortmund
und auf Landesebene und deren Kandidaten möchten wir uns an dieser
Stelle ausdrücklich bedanken. Die Reihenfolge der Statements erfolgt
in der Reihenfolge des Eingangs. Die Landtags-Kandidaten für Dortmund
anderer Parteien, sowie deren Landeswahlprogramme sind hier nicht aufgeführt.
Kandidaten, die hier nicht in Bild und Text dargestellt sind, haben trotz
mehrfacher Nachfrage noch keine Wahlkampfunterlagen eingereicht. |
Statements
der Dortmunder Kandidaten und Parteien
| Patrick Bartsch CDU - Wahlkreis 111 Dortmund
Lebenslauf
Persönliche Daten
Geburtsdatum 14.01.1982
Geburtsort Dortmund
Familienstand Ledig
Ausbildung
2009
Abschluss als Diplom Ökonom
2002 – 2009
Studium der Wirtschaftswissenschaft, Schwerpunkte: Internationale
Rechnungslegung, Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Wirtschaftsrecht
2001 – 2002
Zivildienst bei der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund
1992 – 2001
Heinrich-Heine-Gymnasium Dortmund
1988 – 1992
Schragmüller Grundschule Dortmund
Praktische Erfahrungen
2010
Backwerk Franchisezentrale, Essen
2009
Diplomand der GEA Ecoflex GmbH, Duisburg
2006 – 2009
GEA Ecoflex GmbH, Sarstedt, Duisburg, Dubai, Kuala Lumpur, Sheffield
2004 – 2005
Container Terminal Dortmund GmbH
2004
gaus GmbH (Medien-, Bildung- und Politikberatung)
2002 – 2004
Dokom GmbH, Dortmund
1997 – 2009
Galopp-Rennbahnen Dortmund, Düsseldorf, Mühlheim, Gelsenkirchen
Politik
2009
Kandidat für den Landtagswahlkreis 111, Dortmund I (Mengede, Huckarde,
Innenstadt-West)
2009
stellvertretender Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Mengede
2009
Vorsitzender der Ortsunion Bodelschwingh / Westerfilde
2005 – 2009
Beisitzer der Ortsunion Bodelschwingh / Westerfilde
2005
Beitritt in die CDU und JU
Politische Ziele
Bei der Landtagswahl am 09. Mai 2010 geht es nicht nur um die Sitzverteilung
in Düsseldorf. Es geht es um mehr:
Es geht darum, wie wir Nordrhein-Westfalen aus der größten
Wirtschafts- und Finanzkrise in eine gute Zukunft führen. Es geht
darum, wer unser Land durch diese schwierige Situation steuert. Und es
geht darum, ob wir eine Politik für die Mitte unserer Gesellschaft
machen oder ob diese Mitte von den Linken im Stich gelassen wird – die
Mittelständler, die Familien, die Arbeitnehmer, die Menschen, die
morgens früh aufstehen, hart arbeiten und den Wohlstand für alle
erarbeiten. Die ältere Generation, auf deren Leistung wir heute aufbauen.
Die Menschen in Nordrhein-Westfalen können sicher sein: Mit der
CDU ist das Land auf sicherem Kurs. Jetzt ist nicht die Zeit für Experimente.
Das kann sich Nordrhein-Westfalen nicht leisten!
Mittelstand
Für mich haben Arbeitsplätze oberste Priorität.
Die CDU kämpft für den Erhalt der industriellen Basis und
des Mittelstands in unserem Land. So unterstützt die CDU die mittelständische
Wirtschaft durch Bürokratieabbau. Inzwischen wurden 138 Behörden
abgeschafft, kommunalisiert oder privatisiert. In sechs Mittelstandspaketen
sind seit der Regierungsübernahme rot-grüne Bürokratiefallen
abgebaut worden.
Die CDU hat die Planung erleichtert, die Gründungsberatung effizienter
gemacht, das Tariftreuegesetz abgeschafft und die Vergaberegeln an die
Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft angepasst.
Der Mittelstand ist der Jobmotor des Ruhrgebietes und Deutschlands.
Diese Grundlage für wirtschaftliches Wachstum muss weiter gefördert
und unterstützt werden!
Bildung und Jugend
Kinder sind unsere Zukunft! Dieser Satz zählt heutzutage mehr denn
je.
Durch den Demographischen Wandel innerhalb Deutschlands wird es immer
wichtiger, eine sehr gute Bildung für alle zu ermöglichen. Ich
will keine ideologische Gleichmacherei wie die Linken, sondern die bestmögliche
individuelle Förderung. Jeder muss die Chance für Einstieg und
Aufstieg haben – unabhängig von seiner Herkunft oder vom Geldbeutel
der Eltern. Deshalb bekenne ich mich auch klar zum gegliederten Schulsystem.
Dafür hat die CDU seit der Regierungsübernahme 7.874 neue Lehrerstellen
geschaffen. Es konnte der Unterrichtsausfall um 55 Prozent und damit um
mehr als die Hälfte zurückgefahren werden. Die CDU setzt auf
individuelle Förderung und investiert in den Ausbau von Ganztagsschulen.
Insgesamt stehen jetzt 205.000 Ganztagsplätze zur Verfügung –
das sind fast dreimal so viele wie 2005! Jeder sollte die Chance auf einen
betreuten Ganztagsplatz haben, somit können auch berufstätige
Eltern gefördert werden.
Nicht vergessen werden sollte bei einem verstärkten Ausbau der
Ganztagsschulen der Vereins- und Breitensport. Es muss ein Weg zur Vereinbarkeit
von Ganztagsschule und Vereinssport gefunden werden. Vorstellbar sind hier
Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen im Nachmittagsbereich. Der
Vereinssport kann in vieler Hinsicht die Politik unterstützen: so
gibt es von der Landesregierung beispielsweise geförderte Programme,
um Übungsleiter mit Migrationshintergrund in den Alltag zu integrieren.
Auch bietet der Sport eine wichtige Ausgleichsmöglichkeit zum schulischen
Alltag, problembehaftete Kinder kommen durch Sport nachweisbar in der Schule
und im Alltag besser zurecht.
Sicherheit
Die CDU ist auch die Partei der Inneren Sicherheit. Mit einer gut ausgestatteten
und gut ausgebildeten, motivierten Polizei können die Menschen Vertrauen
in ihre Sicherheit haben. Ich halte Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten
wie Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen für den richtigen
Weg, um mehr Sicherheit zu schaffen. So geben wir den Menschen ihre Plätze
zurück. Und die Praxis zeigt im Übrigen auch, dass Videoüberwachung
an Schulen helfen kann, Kriminalität, Gewalt und Vandalismus zu bekämpfen.
Deswegen setze ich mich dafür ein, dass den Kommunen die Videoüberwachung
des öffentlichen Raums gesetzlich ermöglicht wird, allerdings
immer im Rahmen des notwendigen Datenschutzes.
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| Dr. Gerd Bollermann SPD - Wahlkreis 114 Dortmund
Persönliches
-
geboren 1949 in Helmeringhausen / Sauerland
-
veheiratet, ein Sohn und eine Tochter
-
Dortmunder aus Leidenschaft
-
Erholen beim Fahrradfahren, beim Lesen, bei der Gartenarbeit und dem Bergwandern
-
engagiert in verschiedenen Initiativen, Vereinen und Verbänden
ehrenamtliche Tätigkeit:
-
Mitglied im Redaktionsbeirat der Zeitschrift "Theorie und Praxis
der sozialen Arbeit"
-
Mitglied im wissenschaftlichen Forum des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt
-
Vorstandsmitglied im Freundeskreis des Städt. Institutes für
erzieherische Hilfen Dortmund
-
Mitglied im Kuratorium der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte
der Handwerkskammer Dortmund
-
Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Hombrucher Sonnenstrahlen"
-
Vorstandsmitglied im Spielplatzverein Dortmund
Beruf:
-
Verwaltungslehre / -tätigkeit
-
2. Bildungsweg und Studium der Sozialarbeit, Erziehungswissenschaft
und Psychologie
-
Professor und Leiter der Abteilung Dortmund der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung NRW (derzeit ruhend)
-
Nebenamtlicher, wissenschaftlicher Geschäftsführer der
IVTM GmbH (Institut für Verhaltens-, Team- und Managementtraining
GmbH)
Politik:
-
1972 Eintritt in die SPD
-
1984 - 1999 Mitglied des Rates der Stadt Dortmund
-
1991 - 1994 stellv.Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion Dortmund
-
1987 - 1994 Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses
-
1994 - 1999 stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen und
Liegenschaften
-
2000 - 2005 Abgeordneter für den NRW-Landtag im Wahlkreis 134 (Dortmund
Hombruch u. Lütgendortmund)
-
2005 Abgeordneter für den NRW-Landtag im Wahlkreis Dortmund IV (Hörde,
Hombruch u. Lütgendortmund)
"Dafür stehe ich!"
-
Für den Erhalt vorhandener und die Schaffung neuer Arbeitsplätze,
z.B. durch die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie durch
Existenzgründungen.
-
Für weitere Investitionen in die Aus- und Weiterbildung. Gut ausgestattete
Schulen und Hochschulen bilden die Basis für die Zukunft junger Menschen.
-
Für die Stärkung Dortmunder Standortvorteile, wie z.B. eine größere
Berücksichtigung der hervorragenden Qualitäten unserer Universität,
Fachhochschule und des Technologieparks.
-
Für die Förderung schwer vermittelbarer, langzeitarbeitsloser
und behinderter Menschen. Das Jugenddorf Oespel, der AWO-Schultenhof oder
die Außerbetriebliche Ausbildungsstätte Handwerkskammer Dortmund
GmbH sind Beispiele, die mir am Herzen liegen.
-
Für das Motto: Über „soziale Gerechtigkeit“ nicht nur reden,
sondern handeln.
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| Nadja Lüders SPD Wahlkreis 113 Dortmund
Persönliches
- geboren am 15.10.1970 in Witten
- verheiratet
Berufliches
- 1977 – 1981: Besuch der Gemeinschaftsgrundschule in Witten
- 1981 – 1990: Besuch des städtischen Anne- Frank Gymnasiums in
Werne a.d. Lippe, Abschluss: Allgemeine Hochschulreife
- 1990 – 1995: Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen
Wilhelms – Universität Münster, Abschluss: 1. juristisches Staatsexamen
- 1995 – 1998: Referendariat am Landgericht Dortmund, Abschluss:
2. juristisches Staatsexamen
- 1998 – 1999: Landesarbeitsamt Nordrhein – Westfalen, Bereich:
Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren
- Seit 1999: selbständige Rechtsanwältin
Politisches:
- 1996: Eintritt in die SPD
- Seit 2001: Ortsvereinsvorsitzende Dortmund – Lichtendorf
- Seit 2003: stellvertretende Stadtbezirksvorsitzende Dortmund
– Aplerbeck
- Seit 2006: stellvertretende Unterbezirksvorsitzende
- 2004- 2009: Mitglied im Rat der Stadt Dortmund; Sprecherin
im Ausschuss Öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden
- 2010: Beisitzerin im Vorstand der NRW SPD
Mitgliedschaften:
- AWO
- SoVD
Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,
ich freue mich, die Gelegenheit zu haben, mich und meine politischen
Schwerpunkte kurz vorstellen zu können.
Ich bin am 15.10.1970 geboren, verheiratet und als selbständige
Rechtsanwältin tätig. Mein Schwerpunkt hier liegt im Bereich
des Familien- und Arbeitsrechtes.
Dank der Einführung des BaföG durch die Sozialdemokratie
konnte ich als „Arbeitnehmerkind“ studieren und habe seither meine politische
Heimat in der SPD gefunden. Derzeit bin ich Ortsvereinsvorsitzende im Ortsverein
Lichtendorf, sowie stellvertretende Unterbezirksvorsitzende.
Damit dieses Land wieder sozial, gerecht und zuverlässig wird,
kandidiere ich für den Landtag in NRW am 09.05.2010.
Ich will hier nur ein paar Stichpunkte nennen, für die ich mich
ab Mai 2010 im Landtag einsetzen will:
- Kibiz muss weg
- Einführung der Gemeinschaftsschule
- Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Uni
- Abschaffung der Studiengebühren
- Mieterrechte nach LEG Verkauf stärken
- Kein Privat vor Staat – Rücknahme der Einschränkungen des
§
107 GO für kommunale Unternehmen
- Rücknahme der Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetzes
- Einführung eines landesweiten Sozialtickets
- Rahmenbedingungen für Krankenhäuser verbessern
- Menschenwürdige Pflege sichern
- Neuorganisation der Polizei und Justiz
Vor allem aber halte ich es für dringend erforderlich, dass die
Kommunen endlich wieder mit den erforderlichen Mitteln ausgestattet werden.
Es darf nicht sein, dass sich das Land auf Kosten auch von Dortmund saniert
und wir nicht mehr in die Lage versetzt werden, den Menschen ein zu Hause
zu ermöglichen.
Ich bin zuversichtlich, dieses Land durch eine starke SPD wieder nach
vorne zu bringen.
Nadja Lüders
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| Ulf Katler CDU Wahlkreis 113 Dortmund
Persönliches
Ich bin 49 Jahre alt und wohne in Dortmund Asseln. Ich bin verheiratet
und wir haben zwei Kinder, mein Sohn ist 22 Jahre alt und meine Tochter
ist 17 Jahre alt.
Ich bin Polizeibeamter des gehobenen Dienstes mit abgeschlossennem Studium
zum Diplom-Verwaltungswirt. Zur Zeit versehe ich Dienst beim "Landesamt
für Aus-, Fortbildung und Personalwesen der Polizei NRW" (LAFP
NRW). Hier bin ich damit betraut Führungskräfte der unterschiedlichsten
Ebenen fort-und auszubilden.
Seit 1995 gehöre ich der CDU in Dortmund ein. Ich war von 1998
bis 2008 Vorsitzender der Orsunion Dortmuind Asseln - aktuell bin ich dort
2. Vorsitzender.
Gremienerfahrung kann ich seit 1999 in der Bezirksvertretung Brackel
sammeln. Von 2002 bis 2004 als Fraktionssprecher und ab 2004 als stellvertretender
Bezirksbürgermeister. In diesen Ämtern gehört Mann der s.
g. großen Fraktion der CDU-Ratsfraktion ein. Ich bin Mitglied der
kommunalpolitischen Vereinigung KPV.
Mitgliedschaften im privaten Bereich:
- 2. Präsident des TUS Dortmund Brackel
- Vorstandsmitglied im Kreisverband Schwimmen Dortmund
- Gewerkschaft der Poizei (GdP)
- International Police Association (IPA)
- Berfusverband Discjockey e. V. (BVD)
Wenn ich nicht in der Politik oder in der Vereinsarbeit beschäftigt
bin, habe ich Gelegenheit mich um mein Hobbys zu kümmern. Diese sind
meine Tätigkeit als Schiedsrichter im Schwimmen, hier gehöre
ich dem NRW-Schiedsrichterkader ein und bin landesweit zu Schwimmwettkämpfen
unterwegs.
Ausserdem unterhalte ich noch eine kleine rollende Discothek. In diesem
Rahmen lege ich Musik auf und moderiere Firmen-, Geburtstags-, Hochzeits-und
zahreiche andere Feiern und Veranstaltungen.
Politisches
Bildung für alle - Kinder - Jugend
Ich will daran mitarbeiten, dass jedes Kind die Chance auf Entfaltung,
auf Bildung und auf Glück hat. Mehr Allgemeinbildung, eine individuellere
Förderung und
mehr soziale Durchlässigkeit - das sind die Prinzipien der großen
Schulreform im Jahr 2006. Aber die CDU hat auch ein neues Lehrerausbildungsgesetz
mit höherem Praxisanteil etabliert. Vor allem werden bis Ende 2010
über 8.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen und damit den
Unterrichtsausfall gegenüber Mai 2005 halbiert. Mehr Ganztagsschulen
sind eingerichtet: 2005 gab es an den Grundschulen nur rund 71.000 Ganztagsplätze,
im Schuljahr 2010/11 werden es zusammen mit den Haupt- und Realschulen
und Gymnasien 349.200 Ganztagsplätze sein!
Ich will mich dafür einsetzen, dass in Zukunft die Anzahl der Ganztagsangebote
stärker als bisher erhöht wird, insbesonderean Grund- und Hauptschulen.
Das Ziel ist, dass bis 2015 43 Prozent aller Schüler - d.h. fast 714.000
Schülerinnen und Schüler - einen Ganztagsplatz in Anspruch nehmen
können und dieses Angebot auch in den folgenden Jahren noch weiter
ausgebaut wird. Ich will daran mitarbeiten, dass die Klassen in Zukunft
kleiner sind. Das gilt vor allem für die Grundschulen, denn hier wird
die Grundlage für den weiteren Bildungs- und Berufserfolg gelegt.
Auch die Betreuung für die Kinder unter drei Jahren muss in den
nächsten Jahren weiter Ausgebaut werden: Bis zum Jahr 2013 soll
für ein Drittel der Unterdreijährigen ein Platz in einer Tageseinrichtung
oder in der Kindertagespflege geschaffen werden. Bis dahin soll auch die
Zahl der Familienzentren von heute 1.750 auf dann 3.000 erhöht sein
um mitzuhelfen, flächendeckend Eltern in ihrer Erziehungskompetenz
zu stärken.
Innere Sicherheit als Voraussetzung unserer hohen Lebensqualität
Ein stabiles Gemeinwesen und sozialer Friede sind ohne Innere Sicherheit
und einen modernen Rechtsstaat nicht denkbar. Dabei ist Freiheit ohne Innere
Sicherheit nicht möglich und Innere Sicherheit ohne Freiheit nicht
erstrebenswert. Innere Sicherheit in Freiheit ist eine wesentliche Bedingung
für die Erhaltung unserer Lebensqualität und Voraussetzung für
die Stabilität unserer Gesellschaft. Die Menschen verstehen jede Form
von Kriminalität als Bedrohung. Sie erwarten zu Recht, dass der Staat
einen wirksamen Schutz vor Straftaten gewährleistet und die Strafverfolgung
mit größter Entschlossenheit erfolgt. Der Staat hat die Aufgabe,
für ein hohes Maß an Innerer Sicherheit zu sorgen. Dies gilt
nicht nur für städtische Ballungszentren, sondern auch
für ländlich geprägte Räume. Unabdingbare Voraussetzung
für die Erfüllung dieser Kernaufgabe ist eine moderne und leistungsstarke
Polizei. Erforderlich sind zudem Sicherheitsgesetze, die eine erfolgreiche
und effiziente Ermittlungsarbeit ermöglichen und dazu beitragen, die
Kriminalitätsrate dauerhaft zu senken. Daher müssen die bestehenden
Strukturen analysiert, mögliche Schwachstellen erkannt und Ziel führende
Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden.
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| Gerda Kieninger SPD Wahlkreis 112 Dortmund
Sozial. Demokratisch. Kieninger.
Das bin ich:
• 1951 in Castrop-Rauxel geboren, verwitwet, zwei Kinder, zwei Enkel
• Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau mit anschließender Berufstätigkeit,
nach Erziehungspausen als Bürokraft tätig
• Ich liebe das Revier und die kulturelle Vielfalt, engagiere mich
gerne ehrenamtlich und bürgerschaftlich für ein friedvolles und
ziviles Zusammenleben
• In meiner Freizeit lese ich gerne oder bin gerne mit meinen Enkelkinder
zusammen
Ehrenamtliche Tätigkeiten:
• Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Unterbezirk Dortmund
• Vorstandsmitglied der AWO, Bezirk Westl. Westfalen e.V.
• Vorsitzende der Gesellschafterversammlungen der AWO-Tochtergesellschaften
dobeq GmbH und Werkstätten der AWO Dortmund GmbH
• Mitglied des Kuratorium der Seniorenwohnstätte DO-Eving
• Mitglied des Kuratoriums des Lotte-Lemke-Bildungswerk
• Mitglied des Kuratoriums der „Gesellschaft zur Förderung des
Strukturwandels in der Arbeitswelt“
• Mitglied des Fördervereins der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
und des Vereins „Gegen das Vergessen“
• engagiert bei den Naturfreunden, den Falken, im Knappenverein Borussia,
im Mütterzentrum sowie beim Arbeitersamariterbund Dortmund,
Politische Stationen:
• Mitglied der SPD seit 01.04.1980, Mitarbeit in den örtlichen
Vorständen, im Stadtbezirk DO-Eving und in der Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen in der SPD (AsF), von 1989 bis 1995 Mitglied
der Bezirksvertretung DO-Eving
• Mitglied des Landtages seit 1995, derzeit frauenpolitische Sprecherin
der SPD-Landtagsfraktion, ordentliches Mitglied im Ausschuss für „Arbeit,
Gesundheit und Soziales“.
• Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen
in der SPD (AsF)
• Mein heutiger Wahlkreis 112 in Dortmund umfasst die Stadtbezirke
Innenstadt-Ost, Innenstadt-Nord und Eving.
Ziel meiner Politik:
• Ich stehe wie die NRWSPD für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit
und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Immer mehr Menschen haben Angst
vor sozialem Abstieg. Wir wollen wieder sozialen Aufstieg ermöglichen.
Wir beobachten zunehmend, wie sich die Gesellschaft entsolidarisiert. Wir
setzen auf die Wir-Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, das Vertrauen in
die Demokratie nicht zu enttäuschen und Orientierung zu geben. Soziale
Gerechtigkeit und Solidarität müssen wieder Kernpunkte politischen
Handelns sein.
Dafür setze ich mich besonders ein:
• Beste Bildung für alle. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der
Eltern abhängig sein. Deshalb sage ich: keine Gebühren von der
Kita bis zur Uni.
• Längeres gemeinsames Lernen und das Recht auf Ganztagsbetreuung
in der Schule. Unsere Schule der Zukunft ist die Gemeinschaftsschule.
• Beseitigung von Armut und Kinderarmut, gesellschaftliche Teilhabe
von Menschen mit Benachteiligungen und Behinderungen
• Die Sicherung menschenwürdiger Pflege
• Gute Arbeit und guter Lohn. Dazu zählt gleicher Lohn für
gleiche Arbeit und Schutz vor Lohndumping. Familie und Beruf müssen
vereinbart werden können
• Lebens- und liebenswerte Wohnquartiere mit bezahlbaren Wohnungen
• Der Zusammenhalt der Gesellschaft ist für mich immer ein wichtiges
Anliegen. Unverzichtbar ist dabei die Förderung des bürgerschaftlichen
und ehrenamtlichen Engagements.
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| Claudia Middendorf CDU Wahlkreis 114 Dortmund
Lebenslauf
Geboren am 7. Februar 1969 in Dortmund; verheiratet
Beruf
Ausbildung als Erzieherin 1985 bis 1988.
Fachabitur 1990, Besuch der katholischen Fachhochschule Paderborn 1990
bis 1995. Abschluss 1995 als Diplom Sozialpädagogin.
Seit 1995 Tätigkeit als Diplom Sozialpädagogin beim Caritasverband
Hagen im Bereich berufliche Rehabilitation.
Politik
Mitglied der CDU seit 1986. Beisitzerin im CDA-Landesvorstand NRW seit
1998, Vorsitzende des CDA-Kreisverbandes Dortmund seit 2001. Stellvertretende
Kreisvorsitzende der CDU Dortmund seit 2005. 1994 bis 1999 sachkundige
Bürgerin im Rat der Stadt Dortmund, seit 1999 Mitglied des Rates.
Mitglied der Gewerkschaft ver.di.
Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen seit 22. November 2009
(nachgerückt). Dort Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit
und Soziales und im Petitionsausschuss.
ehrenamtliche Tätigkeiten
Vorsitzende SKF Hörde
Kirchenvorstand Herz-Jesu Hörde
Kuratoriumsmitglied des Vincenzheims
Dafür setze ich mich ein
Dafür setze ich mich ein:
>>> Ausbau der Familienzentren zu Bildungs- und Beratungszentren für
die ganze Familie.
>>> Verbesserung der Qualität in der frühen Bildung.
>>> Ausbau der U3-Betreuung und bessere Vereinbarkeit von Familie und
Beruf.
>>> Ausbau der haushaltsnahen Dienstleistungen, damit Menschen so lange
wie möglich in Ihrer eigenen Wohnung leben können.
>>> Krankenhausplanung und -finanzierung sind weiterzu- entwickeln.
>>> Voraussetzungen schaffen, damit ein Missbrauch von Leih- und Zeitarbeitern
nicht mehr möglich ist.
>>> Weiterentwicklung der Angebote für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie.
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| Armin Jahl SPD Wahlkreis 111 Dortmund
Erfahren Sie mehr über mich
Privat und beruflich
* Geboren am 29. Oktober 1947 in Dortmund, verheiratet,
drei Kinder: eine Tochter und zwei Stiefsöhne
* Verwaltungsangestellter bei der Stadt Dortmund
* Mitglied in der Gewerkschaft ver.di
* Zur Zeit freigestellter Vertrauensmann der bei
der Stadtverwaltung beschäftigten Menschen mit Behinderungen
* Mitglied in der AWO Dortmund- Nette
* Mitglied im Bergmannunterstützungsverein
Dortmund- Mengede
Politisch
* 1972 Eintritt in die SPD
* 14 Jahre Vorsitzender des Ortsvereins Nette
* 19 Jahre Vorsitzender der AfA in Dortmund
* Stadtbezirksvorsitzender in Dortmund- Mengede
* Stellvertretender Vorsitzender der Dortmunder
SPD
* Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für
Arbeitnehmerfragen (AfA)
* Kandidat der SPD für den Landtag im Wahlkreis
111 (Stadtbezirke Huckarde, Innenstadt- West und Mengede)
Für die Menschen da zu sein und für ihre berechtigten Interessen
zu kämpfen und diese möglichst durchzusetzen, ist meine Motivation
für die politische Arbeit. Als Ortsvereinsvorsitzender habe ich dazu
beigetragen, dass die Alte Kolonie in Nette erhalten bleiben konnte. Wohnungspolitik
ist seitdem eines meiner Schwerpunktthemen.
Unterstützung der Vereine ist für mich selbstverständlich.
Ich war ein Jahrzehnt Vorsitzender der IG Netter Vereine.
Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist der Schwerpunkt
meiner Arbeit. So setze ich mich in der SPD und darüber hinaus für
die Interessen der arbeitenden Menschen ein, u.a. als Landesvorsitzender
der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD.
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| Daniela Schneckenburger GRÜNE Wahlkreis 111 Dortmund
Lebenslauf
Geb. 1960 in Süddeutschland; zwei Kinder; Lehrerin für Deutsch
und Religion
Mitglied der GRÜNEN seit 1987, Kreisvorstand in Heidelberg
Seit 1990 in NRW, seit 1994 im Rat der Stadt Dortmund, 1996 - 2006
Frakti-onssprecherin, 1999 - 2006 Vorsitzende des Sozialausschusses;
2004-2009 Aufsichtsratsvorsitzende des Konzerthaus Dortmund, stv. Auf-sichtsratsvorsitzende
Klinikum DO;
OB-Kandidatin im Kommunahlwahlkampf 2004
2005 -2006 Sprecherin des grünen Bezirksverbandes Ruhr
seit 2006 Landesvorsitzende der GRÜNEN NRW
2010 Kandidatin auf Platz neun der Landesliste
Persönliches Statement
Ich setze mich ein für eine gerechtere Bildungspolitik, für
eine Energiepolitik, die die Klimakrise bekämpft, für eine kommunale
Finanzausstattung, die Kinderbetreuung in Qualität sichert, und die
Städte und Gemeinden nicht verarmen lässt.
Besonders liegt mir dabei am Herzen, dass wir endlich die Blockade
überwinden, die Umwelt und Arbeit zu scheinbaren Gegensätzen
macht: Durch intensive Netzwerkarbeit, durch eine profilierte Wirtschaftspolitik
machen wir Grünen deutlich, dass wir die Ideen und Kompetenzen haben,
um die Arbeitsplätze von morgen in diesem Land zu ermöglichen.
Wir Grüne haben für den "Green New Deal" konkrete Vorschläge
gemacht, die wir umsetzen wollen und die das Land braucht. Wenn nämlich
die Blockade ökologischer Investitionen anhält, wird die industrielle
Produktion der Zukunft nicht mehr in NRW stattfinden.
Für Investitionen brauchen wir aber auch starke und handlungsfähige
Städte und Gemeinden. Und darum ist der Streit um eine kommunale Finanzreform
und um eine Altschuldenhilfe eine der vordringlichsten Aufgabe für
alle Kommunen, die längst in der Vergeblichkeitsfalle stecken und
nicht einmal die notwendigsten Investitionen mehr vornehmen können.
NRW hat mehr verdient als Bildungsblockade, Abbau von Umweltschutz,
kommunales Finanzdesaster und Lobbypolitik für die Energiemonopole
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| Ingrid Reuter GRÜNE Wahlkreis 112 Dortmund
Vita
1982 kam ich aus beruflichen Gründen nach Dortmund. Nach dem Abschluss
meiner Lehrerinnenausbildung in Niedersachsen habe ich hier ein Verlagsvolontariat
absolviert und arbeite seitdem freiberuflich als Sachbuchredakteurin. Zwischendurch
habe ich in Bochum noch Kunstgeschichte studiert.
Vor allem wegen der Offenheit und Herzlichkeit der Menschen bin ich
in Dortmund "hängengeblieben". Außerdem ist Dortmund mit seinen
strukturellen Umbrüchen eine spannende Stadt. Seit 1989 mache ich
deshalb für die GRÜNEN Kommunalpolitik mit den Schwerpunkten
Umwelt und Planung - zunächst als Bezirksvertreterin in der östlichen
Innenstadt. 2001 wurde ich in den Dortmunder Rat gewählt, seit 2007
bin ich Sprecherin der Ratsfraktion. Nach der Kommunalwahl 2009 wurde ich
Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und
Immobilien und vertrete die GRÜNEN außerdem im Personalausschuss.
Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,
Endlich Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen
Rüttgers und Co. bürden den Kommunen immer mehr Aufgaben auf
und reduzieren gleichzeitig die Zuschüsse an die Kommunen. Mit dem
Kinderbildungsgesetz KiBiz zum Beispiel hat Schwarz-Gelb die Finanzierung
der Kinderbetreuung erheblich vermindert. Das ist besonders dort fatal,
wo es – wie in der Nordstadt – viele Kinder gibt mit einem hohen Bedarf
an Sprachförderung und Integration. Wir GRÜNE wollen deshalb
eine vernünftige Gemeindefinanzreform, die den Kommunen in Zukunft
ausreichend Geld gibt.
Spätestens die PISA-Studien legten offen, wie selektiv und ungerecht
unser Schulsystem ist. Noch immer hängt der Schulerfolg ganz wesentlich
von der sozialen Herkunft ab. Während in Finnland 70 Prozent der Schülerinnen
und Schüler eine Hochschulqualifikation haben, sind es in NRW gerade
mal 35 Prozent. Doch die schwarz-gelbe Landesregierung hält an diesem
rückständigen System mit Zähnen und Klauen fest. Wir GRÜNE
wollen die Talente nicht länger brachliegen lassen, sondern eine einheitliche
Schule für alle Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse. Wir
wollen alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend fördern und
soziale Unterschiede ausgleichen. Alle Kinder müssen die Chance auf
optimale Bildung erhalten – egal wo sie wohnen.
Nicht nur das atomare, auch das fossile Zeitalter ist vorbei
Einen starken GRÜNEN Rückenwind aus Düsseldorf brauchen
wir auch für den Klimaschutz. Es ist überlebensnotwendig, bis
2050 den Ausstoß von Treibhausgasen gemessen an den Werten von 1990
um 90 bis 95 Prozent zu reduzieren. Dafür müssen wir bei der
Stromerzeugung erneuerbare Energien verwenden, bei Gebäuden Energie
sparen und im Verkehr emissionsfreie oder -arme Verkehrsmittel nutzen.
Dazu müssen wir verstärkt den Personen- und Gütertransport
auf die Schiene verlagern, den ÖPNV verbessern sowie den Anteil des
Radverkehrs erhöhen.
Bei der Stromerzeugung müssen wir uns von der Kohle verabschieden.
Denn selbst bei den neuesten Kohlekraftwerken wird nicht einmal die Hälfte
des Energieträgers in Strom umgewandelt. Stattdessen wollen wir den
Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 22 Prozent landesweit steigern.
Außerdem wollen wir mehr Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und dezentrale
Blockheizkraftwerke. Zusammen mit umfassenden Dämm-Maßnahmen
sparen wir gerade im Wohnungsbestand Energie, denn rund 85 Prozent der
8,3 Millionen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen sind noch nicht energiesaniert.
So entstehen auch in Dortmund dringend nötige Arbeitsplätze im
Bauhandwerk und beim Bau der Energieversorgungsanlagen.
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| Enno Wiesner GRÜNE Wahlkreis 114 Dortmund
Vita
Mit meinen 20 Jahren bin ich einer der jüngsten Kandidaten in ganz
Nordrhein-Westfalen. Zurzeit leiste ich ein Freiwilliges Ökologisches
Jahr beim Umweltzentrum Westfalen in Bergkamen ab. Hier arbeite ich im
Bereich der Umweltpädagogik und versuche Kindern ein Verständnis
für ökologische Zusammenhänge und den Wert unserer Natur
zu vermitteln.
Politisch aktiv wurde ich Anfang 2007, erst für die GRÜNE
JUGEND, später auch für die GRÜNEN. Ausschlaggebend waren
die flächendeckende Zerstörung unseres Planten durch den Menschen,
der Kampf gegen Atomkraft und die weltweite Ungerechtigkeit. Für mich
ist klar: Wer etwas verändern möchte, muss sich politisch einmischen
und offensiv den eigenen Standpunkt vertreten. Seit Sommer 2009 bin ich
Beisitzer im Landesvorstand der GRÜNEN Jugend NRW.
Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,
Junge Menschen nach vorn
Politik muss zukunftsfähig sein und sich am Wohl künftiger
Generationen orientieren. Daher ist mir wichtig, dass Politik nicht nur
für junge Menschen, sondern auch von ihnen gemacht wird. Partizipation
am politischen und gesellschaftlichen Leben muss eine Selbstverständlichkeit
werden.
Schwarz-Gelb hat die Drittelparität in der Schulkonferenz abgeschafft
und massiv beim Landesjugendplan gekürzt - und damit junge Leute aus
ihrer politischen Agenda ausgeklammert. Diese fatalen Entscheidungen müssen
schnellstmöglich rückgängig gemacht werden, denn Mitbestimmung
fängt in der Schule und bei Projekten in Jugendzentren und Kultureinrichtungen
an.
Darüber hinaus setze ich mich für die Absenkung des Wahlalters
Jahre ein.
Schulsystem grundlegend reformieren
Unser jetziges Schulsystem ist ungerecht, lernfeindlich und bedarf einer
Generalüberarbeitung. CDU und FDP halten stur an der Separation nach
der vierten Klasse und den bildungspolitischen Betriebsunfällen Kopfnoten
und G8 fest. So verstaubt unser Schulsystem mehr und mehr - und verliert
den internationalen Anschluss.
Ich kämpfe für eine Schule für Alle. Denn nur durch längeres
gemeinsames Lernen und eine individuelle Förderung können die
Schülerinnen und Schüler ihr Potenzial voll ausschöpfen.
Außerdem müssen die altmodische Leistungsbewertung durch Ziffernoten
hinterfragt und alternative, präzisere Bewertungsmethoden erprobt
werden.
Studiengebühren abschaffen
Nordrhein-Westfalen braucht mehr und nicht weniger Studierende. Denn
Bildung ist die wichtigste Ressource, auf die unser Wohlstand und das demokratische
System aufbauen. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Studiengebühren
halten junge Menschen vom Studium ab - insbesondere jene, die nicht mit
einem reichen Elternhaus gesegnet sind. Ich setze mich für die vollständige
Abschaffung der Studiengebühren und eine soziale Hochschullandschaft
ein.
FDP-Minister Pinkwart hat mit dem "Hochschulfreiheitsgesetz" die kalte
Ökonomisierung unseres Bildungssystems eingeleitet. Mit dem Hochschulrat
schuf er ein Gremium, das Studienfächer und Studierende auf ihre wirtschaftliche
Verwertbarkeit reduziert. Wir brauchen stattdessen eine demokratische Hochschule,
die sich am Wohl der Studierenden orientiert und die Freiheit von Forschung
und Lehre gewährleistet.
Mit der Bologna-Reform und der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse
sind viele Fächer kaum noch studierbar. Wir GRÜNE wollen in der
Landesregierung dafür sorgen, dass die Lehrpläne entschlackt,
Prüfungen reduziert und die Verschulung gestoppt wird. Die zahlreichen
Hochschulbesetzungen haben gezeigt, wie dringlich das Problem ist.
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| Martin Tönnes GRÜNE Wahlkreis 113 Dortmund
Vita
Als gebürtigem Brackeler liegen mir die östlichen Stadtteile
von Dortmund besonders am Herzen. Mein Abenteuer-Spielplatz waren die Felder
zwischen Brackel und Asseln, der Kurler Busch und die Halde Schleswig hinter
der ehemaligen COOP-Fläche. Meine ersten politischen Erfahrungen sammelte
ich in der Initiative gegen den Bau der OW IIIa. Später gründete
ich mit Anderen den Kreisverband Dortmund des Verkehrsclub Deutschland
(VCD). Da lag der Schritt zu einem politischen Engagement bei den GRÜNEN
in Dortmund nahe.
Nach dem Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund folgten
einige Jahre als Mitinhaber eines Planungsbüros. Mit den Schwerpunkten
Wohnungs- und Verkehrspolitik arbeite ich seit 1997 als wissenschaftlicher
Mitarbeiter für die GRÜNE Landtagsfraktion in Düsseldorf.
Seit 2004 bin ich Mitglied im Rat der Stadt Dortmund. Die GRÜNE Ratsfraktion
vertrete ich in den Ausschüssen für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
sowie für Umwelt, Stadtentwicklung, Wohnen und Immobilien.
Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,
Für ein starkes Ruhrgebiet
Die Ruhrgebietspolitik und eine städteübergreifende Lösung
der drängenden Probleme dieser Region liegen mir besonders am Herzen.
Das Ruhrgebiet kann seine Strukturprobleme nur bewältigen und neue
Arbeitsplätze schaffen, wenn alle Städte der Region an einem
Strang ziehen. 2010 ist das Ruhrgebiet europäische Kulturhauptstadt
- der lebendige Beweis, dass Erfolg vor allem aus gemeinsamer Zusammenarbeit
entsteht.
Doch die Finanzkrise der Stadt Dortmund rührt auch daher, dass
sich die Städte im Ruhrgebiet lieber gegenseitig Konkurrenz machen.
Dies gilt insbesondere bei der Ausweisung von Gewerbeflächen und bei
der Werbung um Betriebsansiedlungen. Meine politische Maxime: Hauptsache
Arbeitsplätze werden in der Metropole Ruhr geschaffen und erhalten.
Ob der Arbeitsplatz im Kreis Unna oder in Dortmund-Kurl liegt, macht für
die Menschen kaum einen Unterschied. Der Region nutzt beides. Wir GRÜNE
wollen dies zum Erfolgsmaßstab machen - und nicht das Pflegen von
lokalen Kirchtürmen.
Wohnen ist Menschenrecht: Wohnungsheuschrecken stoppen
Mehr als 45 000 Wohnungen in Dortmund gehören mittlerweile sogenannten
Wohnungsheuschrecken. Nachdem die schwarz-gelbe Landesregierung die Wohnungen
der LEG verkaufte, überweisen 17 000 Dortmunderinnen und Dortmunder
ihre Miete an den Immobilienfonds "Whitehall". Wir GRÜNE haben die
LEG-Mieterinitiative gegen den LEG-Verkauf unterstützt und politisch
gefordert, dass die LEG-Wohnungsbestände an verantwortlich agierende
Wohnungsgesellschaften wie die städtische DOGEWO abgegeben werden
sollen. Doch die "Privat vor Staat"-Ideologie der schwarz-gelben Landesregierung
hat eine solche Lösung im Interesse der Menschen verhindert.
Besonders in Scharnhorst und Lanstrop werden wir darauf achten, dass
keine Abwärtsspirale in Gang gesetzt wird. Wir werden den Mietern
helfen, ihre Rechte durchzusetzen, wenn die Instandhaltungen ausbleiben
und die Wohnungen nach und nach verkommen. Wir werden uns weiterhin dafür
einsetzen, dass diese Wohnungen an kommunal verankerte Wohnungsgesellschaften
übergeben werden können.
Flughafen Dortmund: Keine verkürzte Schlafzeit
Keinen Meter mehr und keine Minute länger. Nirgendwo sonst in Europa
liegen die Flughäfen so dicht beieinander wie in NRW. Von Dortmund
aus sind es weniger als 80 Kilometer bis zu den Flughäfen Düsseldorf,
Münster und Paderborn. Die Folge: Im Wettbewerb um Fluglinien und
Fluggäste kannibalisieren sich die Flughäfen gegenseitig. 320
Millionen Euro aus den Strom-, Gas- und Wasserrechnungen der Dortmunder
Bürgerinnen und Bürger flossen schon als Subventionen an den
Flughafen. Und trotzdem zieht jetzt die Lufthansa-Tochter Eurowings aus
Dortmund fort. Der Flughafen Dortmund konnte in diesem Wettbewerb nicht
mithalten.
Daran werden auch die Pläne der anderen Parteien für eine
längere Start- und Landebahn oder ausgeweitete Betriebszeiten bis
in die Nachtstunden nichts ändern. Der Flughafen Dortmund wird auf
Dauer ein Subventionsgrab bleiben. Im Landtag werden wir uns dafür
einsetzen, dass es keine Zuschüsse aus dem Landeshaushalt für
Ausbaumaßnahmen an den Flughäfen geben wird. Wir werden die
ohnehin knappen Landesmittel für eines Sozialticket sowie für
eine Ausbauoffensive für Busse und Bahnen und die Modernisierung von
Bahnhöfen und Haltepunkten einsetzen.
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Informationen
zur NRW-Landtagswahl 2010
Aktuelle Umfragen Nordrhein-Westfalen - die Sonntagsfrage - Info
5x Homepage: SPD NRW -
DIE
LINKE NRW -
GRÜNE
NRW - FDP NRW - CDU
NRW
5x Twitter: nrwspd
-
DieLinkeNRW
-
gruenenrw -
fdp_nrw
- cdu_nrw
5x Wahlprogramme (pdf): DIE
LINKE NRW - GRÜNE
NRW - CDU
NRW - SPD
NRW - FDP
NRW
Presseinfo
Stadt DO "Dortmunder wählen: Landtag in NRW, OB und BV im Stadtbezirk
Brackel"
Ergebnisse: für die Dortmunder Wahlkreise 111-114 am Wahlsonntag nach
18 Uhr -
Info
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Ergebnisse NRW
Ergebnis NRW-Wahl in Dortmund: Stadt Dortmund - Quelle
CDU 26,0% (59.134 Stimmen)
SPD 42,0% (95.329 Stimmen)
GRÜNE 13,6% (30.961 Stimmen)
FDP 4,8% (10.927 Stimmen)
DIE LINKE 7,1% (16.071 Stimmen) , u.a.
Wahlbeteiligung 55,5%
Ergebnis NRW-Wahl in Dortmund: Stadt Dortmund
Armin Jahl (SPD) 46,1% (21.865 Stimmen) - Wahlkreis 111 Dortmund I - Quelle
Gerda Kieninger (SPD) 44,3% (20.286 Stimmen) - Wahlkreis 112 Dortmund II
- Quelle
Nadja Lüders (SPD) 45,8% (30.879 Stimmen) - Wahlkreis 113 Dortmund
III - Quelle
Dr. Gerd Bollermann (SPD) 43,7% (30.901 Stimmen) - Wahlkreis 114 Dortmund
IV - Quelle
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