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Landtagswahl 2010 in Dortmund

Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet am 09.05.2010 statt.

Dortmunder NRW-Landtags-Kandidaten 2010

Die Kandidaten der fünf größten Parteien für folgende Dortmunder Wahlkreise:

Wahlkreis 111 - Huckarde, Innenstadt-West, Mengede - Dortmund I
Wahlkreis 112 - Eving, Innenstadt-Nord, Innenstadt-Ost - Dortmund II
Wahlkreis 113 - Aplerbeck, Brackel, Scharnhorst - Dortmund III
Wahlkreis 114 - Lütgendortmund, Hörde, Hombruch - Dortmund IV
 
CDU Dortmund - Homepage
 
Wahlkreis 111

Patrick Bartsch
Diplom Ökonom (28)
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Wahlkreis 112

Eleonora Faust
Sozialmanagerin (32)
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Wahlkreis 113

Ulf Katler
Diplom Verwaltungswirt (49)
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Wahlkreis 114

Claudia Middendorf
Diplom Sozialpädagogin, MdL NRW (41)
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SPD Dortmund - Homepage
 
Wahlkreis 111

Armin Jahl
Verwaltungsangestellter (62)
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Wahlkreis 112

Gerda Kieninger
MdL NRW (59)
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Wahlkreis 113

Nadja Lüders
Rechtsanwältin (39)
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Wahlkreis 114

Dr. Gerd Bollermann
Professor, MdL NRW (61)
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FDP Dortmund - Homepage
 
Wahlkreis 111

Marc Hövermann
Student und Vorsitzende der Jungen Liberalen (26)
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Wahlkreis 112

Dr. Stefan Dettke
Jurist (32)
Homepage - Twitter - Facebook - Info

Wahlkreis 113

Lars Rettstadt
Ratsmitglied, stellv. Kreisvorsitzende, Arzt (41)
Homepage - Twitter - Facebook - Info - Info

Wahlkreis 114

Dr. Christian Bolle
Ingenieur (44)
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Bündnis 90/DIE GRÜNEN Dortmund - Homepage
 
Wahlkreis 111

Daniela Schneckenburger
Vorsitzende des Landesverbands NRW (49)
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Wahlkreis 112

Ingrid Reuter
Sprecherin der Dortmunder Ratsfraktion (52)
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Wahlkreis 113

Martin Tönnes
Ratsmitglied, GRÜNEN Sprecher im RVR (50)
Homepage- Twitter - Facebook

Wahlkreis 114

Enno Wiesner
Schatzmeister der GRÜNEN Jugend Dortmund (20)
Homepage - Twitter - Facebook

DIE LINKE Dortmund - Homepage

Kandidaten im Bild
 
Wahlkreis 111

<Bild>

Iris Bernert-Leushacke
angestellte Unternehmensberaterin (??)
Homepage - Twitter - Facebook

Wahlkreis 112

<Bild>

Helmut Eigen
Industriekaufmann (??)
Homepage - Twitter - Facebook

Wahlkreis 113

<Bild>

Dr. Christian Tödt
Mediziner (??)
Homepage - Twitter - Facebook

Wahlkreis 114

<Bild>

Sylvia Wrubel
Dipl-Ing. Raumplanung (??)
Homepage - Twitter - Facebook

Für die freundliche Unterstützung und Bereitstellung von Informationsmaterial zur Landtagswahl 2010 durch die Parteien in Dortmund und auf Landesebene und deren Kandidaten möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich bedanken. Die Reihenfolge der Statements erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs. Die Landtags-Kandidaten für Dortmund anderer Parteien, sowie deren Landeswahlprogramme sind hier nicht aufgeführt. Kandidaten, die hier nicht in Bild und Text dargestellt sind, haben trotz mehrfacher Nachfrage noch keine Wahlkampfunterlagen eingereicht.

Statements der Dortmunder Kandidaten und Parteien
 
Patrick Bartsch CDU - Wahlkreis 111 Dortmund

Lebenslauf

Persönliche Daten

Geburtsdatum 14.01.1982 
Geburtsort Dortmund
Familienstand Ledig

Ausbildung

2009
Abschluss als Diplom Ökonom
2002 – 2009
Studium der Wirtschaftswissenschaft, Schwerpunkte: Internationale
Rechnungslegung, Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Wirtschaftsrecht
2001 – 2002
Zivildienst bei der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund
1992 – 2001
Heinrich-Heine-Gymnasium Dortmund
1988 – 1992
Schragmüller Grundschule Dortmund

Praktische Erfahrungen

2010
Backwerk Franchisezentrale, Essen
2009
Diplomand der GEA Ecoflex GmbH, Duisburg
2006 – 2009
GEA Ecoflex GmbH, Sarstedt, Duisburg, Dubai, Kuala Lumpur, Sheffield
2004 – 2005
Container Terminal Dortmund GmbH
2004
gaus GmbH (Medien-, Bildung- und Politikberatung)
2002 – 2004
Dokom GmbH, Dortmund
1997 – 2009
Galopp-Rennbahnen Dortmund, Düsseldorf, Mühlheim, Gelsenkirchen

Politik

2009
Kandidat für den Landtagswahlkreis 111, Dortmund I (Mengede, Huckarde,
Innenstadt-West)
2009
stellvertretender Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Mengede
2009
Vorsitzender der Ortsunion Bodelschwingh / Westerfilde
2005 – 2009
Beisitzer der Ortsunion Bodelschwingh / Westerfilde
2005
Beitritt in die CDU und JU

Politische Ziele

Bei der Landtagswahl am 09. Mai 2010 geht es nicht nur um die Sitzverteilung in Düsseldorf. Es geht es um mehr:

Es geht darum, wie wir Nordrhein-Westfalen aus der größten Wirtschafts- und Finanzkrise in eine gute Zukunft führen. Es geht darum, wer unser Land durch diese schwierige Situation steuert. Und es geht darum, ob wir eine Politik für die Mitte unserer Gesellschaft machen oder ob diese Mitte von den Linken im Stich gelassen wird – die Mittelständler, die Familien, die Arbeitnehmer, die Menschen, die morgens früh aufstehen, hart arbeiten und den Wohlstand für alle erarbeiten. Die ältere Generation, auf deren Leistung wir heute aufbauen.

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen können sicher sein: Mit der CDU ist das Land auf sicherem Kurs. Jetzt ist nicht die Zeit für Experimente. Das kann sich Nordrhein-Westfalen nicht leisten!

Mittelstand

Für mich haben Arbeitsplätze oberste Priorität.
Die CDU kämpft für den Erhalt der industriellen Basis und des Mittelstands in unserem Land. So unterstützt die CDU die mittelständische Wirtschaft durch Bürokratieabbau. Inzwischen wurden 138 Behörden abgeschafft, kommunalisiert oder privatisiert. In sechs Mittelstandspaketen sind seit der Regierungsübernahme rot-grüne Bürokratiefallen abgebaut worden.
Die CDU hat die Planung erleichtert, die Gründungsberatung effizienter gemacht, das Tariftreuegesetz abgeschafft und die Vergaberegeln an die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft angepasst.

Der Mittelstand ist der Jobmotor des Ruhrgebietes und Deutschlands. Diese Grundlage für wirtschaftliches Wachstum muss weiter gefördert und unterstützt werden!

Bildung und Jugend

Kinder sind unsere Zukunft! Dieser Satz zählt heutzutage mehr denn je.
Durch den Demographischen Wandel innerhalb Deutschlands wird es immer wichtiger, eine sehr gute Bildung für alle zu ermöglichen. Ich will keine ideologische Gleichmacherei wie die Linken, sondern die bestmögliche individuelle Förderung. Jeder muss die Chance für Einstieg und Aufstieg haben – unabhängig von seiner Herkunft oder vom Geldbeutel der Eltern. Deshalb bekenne ich mich auch klar zum gegliederten Schulsystem. Dafür hat die CDU seit der Regierungsübernahme 7.874 neue Lehrerstellen geschaffen. Es konnte der Unterrichtsausfall um 55 Prozent und damit um mehr als die Hälfte zurückgefahren werden. Die CDU setzt auf individuelle Förderung und investiert in den Ausbau von Ganztagsschulen. Insgesamt stehen jetzt 205.000 Ganztagsplätze zur Verfügung – das sind fast dreimal so viele wie 2005! Jeder sollte die Chance auf einen betreuten Ganztagsplatz haben, somit können auch berufstätige Eltern gefördert werden.

Nicht vergessen werden sollte bei einem verstärkten Ausbau der Ganztagsschulen der Vereins- und Breitensport. Es muss ein Weg zur Vereinbarkeit von Ganztagsschule und Vereinssport gefunden werden. Vorstellbar sind hier Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen im Nachmittagsbereich. Der Vereinssport kann in vieler Hinsicht die Politik unterstützen: so gibt es von der Landesregierung beispielsweise geförderte Programme, um Übungsleiter mit Migrationshintergrund in den Alltag zu integrieren. Auch bietet der Sport eine wichtige Ausgleichsmöglichkeit zum schulischen Alltag, problembehaftete Kinder kommen durch Sport nachweisbar in der Schule und im Alltag besser zurecht.

Sicherheit

Die CDU ist auch die Partei der Inneren Sicherheit. Mit einer gut ausgestatteten und gut ausgebildeten, motivierten Polizei können die Menschen Vertrauen in ihre Sicherheit haben. Ich halte Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten wie Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen für den richtigen Weg, um mehr Sicherheit zu schaffen. So geben wir den Menschen ihre Plätze zurück. Und die Praxis zeigt im Übrigen auch, dass Videoüberwachung an Schulen helfen kann, Kriminalität, Gewalt und Vandalismus zu bekämpfen. Deswegen setze ich mich dafür ein, dass den Kommunen die Videoüberwachung des öffentlichen Raums gesetzlich ermöglicht wird, allerdings immer im Rahmen des notwendigen Datenschutzes.

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Dr. Gerd Bollermann SPD - Wahlkreis 114 Dortmund

Persönliches

  • geboren 1949 in Helmeringhausen / Sauerland
  • veheiratet, ein Sohn und eine Tochter
  • Dortmunder aus Leidenschaft
  • Erholen beim Fahrradfahren, beim Lesen, bei der Gartenarbeit und dem Bergwandern
  • engagiert in verschiedenen Initiativen, Vereinen und Verbänden
ehrenamtliche Tätigkeit:
  •  Mitglied im Redaktionsbeirat der Zeitschrift "Theorie und Praxis der sozialen Arbeit"
  •  Mitglied im wissenschaftlichen Forum des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt
  •  Vorstandsmitglied im Freundeskreis des Städt. Institutes für erzieherische Hilfen Dortmund
  •  Mitglied im Kuratorium der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund
  •  Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Hombrucher Sonnenstrahlen"
  •  Vorstandsmitglied im Spielplatzverein Dortmund
Beruf:
  •  Verwaltungslehre / -tätigkeit
  •  2. Bildungsweg und Studium der Sozialarbeit, Erziehungswissenschaft und  Psychologie
  •  Professor und Leiter der Abteilung Dortmund der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (derzeit ruhend)
  •  Nebenamtlicher, wissenschaftlicher Geschäftsführer der IVTM GmbH (Institut für Verhaltens-, Team- und Managementtraining GmbH)
Politik:
  • 1972 Eintritt in die SPD
  • 1984 - 1999 Mitglied des Rates der Stadt Dortmund
  • 1991 - 1994 stellv.Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion Dortmund
  • 1987 - 1994 Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses
  • 1994 - 1999 stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen und Liegenschaften
  • 2000 - 2005 Abgeordneter für den NRW-Landtag im Wahlkreis 134 (Dortmund Hombruch u. Lütgendortmund)
  • 2005 Abgeordneter für den NRW-Landtag im Wahlkreis Dortmund IV (Hörde, Hombruch u. Lütgendortmund)
"Dafür stehe ich!"
  • Für den Erhalt vorhandener und die Schaffung neuer Arbeitsplätze, z.B. durch die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie durch Existenzgründungen.
  • Für weitere Investitionen in die Aus- und Weiterbildung. Gut ausgestattete Schulen und Hochschulen bilden die Basis für die Zukunft junger Menschen.
  • Für die Stärkung Dortmunder Standortvorteile, wie z.B. eine größere Berücksichtigung der hervorragenden Qualitäten unserer Universität, Fachhochschule und des Technologieparks.
  • Für die Förderung schwer vermittelbarer, langzeitarbeitsloser und behinderter Menschen. Das Jugenddorf Oespel, der AWO-Schultenhof oder die Außerbetriebliche Ausbildungsstätte Handwerkskammer Dortmund GmbH sind Beispiele, die mir am Herzen liegen.
  • Für das Motto: Über „soziale Gerechtigkeit“ nicht nur reden, sondern handeln.
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Nadja Lüders SPD Wahlkreis 113 Dortmund

Persönliches
- geboren am 15.10.1970 in Witten 
- verheiratet

Berufliches
- 1977 – 1981:  Besuch der Gemeinschaftsgrundschule in Witten
- 1981 – 1990: Besuch des städtischen Anne- Frank Gymnasiums in Werne a.d. Lippe, Abschluss: Allgemeine Hochschulreife
- 1990 – 1995:  Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms – Universität Münster, Abschluss: 1. juristisches Staatsexamen
- 1995 – 1998:  Referendariat am Landgericht Dortmund, Abschluss: 2. juristisches Staatsexamen
- 1998 – 1999:  Landesarbeitsamt Nordrhein – Westfalen, Bereich: Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren
- Seit 1999:  selbständige Rechtsanwältin

Politisches:
- 1996:   Eintritt in die SPD
- Seit 2001:  Ortsvereinsvorsitzende Dortmund – Lichtendorf
- Seit 2003:  stellvertretende Stadtbezirksvorsitzende Dortmund – Aplerbeck
- Seit 2006:  stellvertretende Unterbezirksvorsitzende 
- 2004- 2009:  Mitglied im Rat der Stadt Dortmund; Sprecherin im Ausschuss Öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden
- 2010:  Beisitzerin im Vorstand der NRW SPD

Mitgliedschaften:
- AWO
- SoVD

Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,

ich freue mich, die Gelegenheit zu haben, mich und meine politischen Schwerpunkte kurz vorstellen zu können.
Ich bin am 15.10.1970 geboren, verheiratet und als selbständige Rechtsanwältin tätig. Mein Schwerpunkt hier liegt im Bereich des Familien- und Arbeitsrechtes.
Dank der Einführung des BaföG durch die Sozialdemokratie konnte ich als „Arbeitnehmerkind“ studieren und habe seither meine politische Heimat in der SPD gefunden. Derzeit bin ich Ortsvereinsvorsitzende im Ortsverein Lichtendorf, sowie stellvertretende Unterbezirksvorsitzende. 

Damit dieses Land wieder sozial, gerecht und zuverlässig wird, kandidiere ich für den Landtag in NRW am 09.05.2010.
Ich will hier nur ein paar Stichpunkte nennen, für die ich mich ab Mai 2010 im Landtag einsetzen will:
- Kibiz muss weg
- Einführung der Gemeinschaftsschule
- Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Uni
- Abschaffung der Studiengebühren
- Mieterrechte nach LEG Verkauf stärken 
- Kein Privat vor Staat – Rücknahme der Einschränkungen des § 107 GO für kommunale Unternehmen
- Rücknahme der Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetzes
- Einführung eines landesweiten Sozialtickets
- Rahmenbedingungen für Krankenhäuser verbessern
- Menschenwürdige Pflege sichern
- Neuorganisation der Polizei und Justiz

Vor allem aber halte ich es für dringend erforderlich, dass die Kommunen endlich wieder mit den erforderlichen Mitteln ausgestattet werden. Es darf nicht sein, dass sich das Land auf Kosten auch von Dortmund saniert und wir nicht mehr in die Lage versetzt werden, den Menschen ein zu Hause zu ermöglichen. 

Ich bin zuversichtlich, dieses Land durch eine starke SPD wieder nach vorne zu bringen.

Nadja Lüders

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Ulf Katler CDU Wahlkreis 113 Dortmund

Persönliches

Ich bin 49 Jahre alt und wohne in Dortmund Asseln. Ich bin verheiratet und wir haben zwei Kinder, mein Sohn ist 22 Jahre alt und meine Tochter ist 17 Jahre alt.

Ich bin Polizeibeamter des gehobenen Dienstes mit abgeschlossennem Studium zum Diplom-Verwaltungswirt. Zur Zeit versehe ich Dienst beim "Landesamt für Aus-, Fortbildung und  Personalwesen der Polizei NRW" (LAFP NRW). Hier bin ich damit betraut Führungskräfte der unterschiedlichsten Ebenen fort-und auszubilden.

Seit 1995 gehöre ich der CDU in Dortmund ein. Ich war von 1998 bis 2008 Vorsitzender der Orsunion Dortmuind Asseln - aktuell bin ich dort 2. Vorsitzender.

Gremienerfahrung kann ich seit 1999 in der Bezirksvertretung Brackel sammeln. Von 2002 bis 2004 als Fraktionssprecher und ab 2004 als stellvertretender Bezirksbürgermeister. In diesen Ämtern gehört Mann der s. g. großen Fraktion der CDU-Ratsfraktion ein. Ich bin Mitglied der kommunalpolitischen Vereinigung KPV.

Mitgliedschaften im privaten Bereich:
- 2. Präsident des TUS Dortmund Brackel
- Vorstandsmitglied im Kreisverband Schwimmen Dortmund
- Gewerkschaft der Poizei (GdP)
- International Police Association (IPA)
- Berfusverband Discjockey e. V. (BVD)

Wenn ich nicht in der Politik oder in der Vereinsarbeit beschäftigt bin, habe ich Gelegenheit mich um mein Hobbys zu kümmern. Diese sind meine Tätigkeit als Schiedsrichter im Schwimmen, hier gehöre ich dem NRW-Schiedsrichterkader ein und bin landesweit zu Schwimmwettkämpfen unterwegs.

Ausserdem unterhalte ich noch eine kleine rollende Discothek. In diesem Rahmen lege ich Musik auf und moderiere Firmen-, Geburtstags-, Hochzeits-und zahreiche andere Feiern und Veranstaltungen.

Politisches

Bildung für alle - Kinder - Jugend

Ich will daran mitarbeiten, dass jedes Kind die Chance auf Entfaltung, auf Bildung und auf Glück hat. Mehr Allgemeinbildung, eine individuellere Förderung und

mehr soziale Durchlässigkeit - das sind die Prinzipien der großen Schulreform im Jahr 2006. Aber die CDU hat auch ein neues Lehrerausbildungsgesetz mit höherem Praxisanteil etabliert. Vor allem werden bis Ende 2010 über 8.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen und damit den Unterrichtsausfall gegenüber Mai 2005 halbiert. Mehr Ganztagsschulen sind eingerichtet: 2005 gab es an den Grundschulen nur rund 71.000 Ganztagsplätze, im Schuljahr 2010/11 werden es zusammen mit den Haupt- und Realschulen und Gymnasien 349.200 Ganztagsplätze sein!

Ich will mich dafür einsetzen, dass in Zukunft die Anzahl der Ganztagsangebote stärker als bisher erhöht wird, insbesonderean Grund- und Hauptschulen. Das Ziel ist, dass bis 2015 43 Prozent aller Schüler - d.h. fast 714.000 Schülerinnen und Schüler - einen Ganztagsplatz in Anspruch nehmen können und dieses Angebot auch in den folgenden Jahren noch weiter ausgebaut wird. Ich will daran mitarbeiten, dass die Klassen in Zukunft kleiner sind. Das gilt vor allem für die Grundschulen, denn hier wird die Grundlage für den weiteren Bildungs- und Berufserfolg gelegt.

Auch die Betreuung für die Kinder unter drei Jahren muss in den nächsten Jahren  weiter Ausgebaut werden: Bis zum Jahr 2013 soll für ein Drittel der Unterdreijährigen ein Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege geschaffen werden. Bis dahin soll auch die Zahl der Familienzentren von heute 1.750 auf dann 3.000 erhöht sein um mitzuhelfen, flächendeckend Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.

Innere Sicherheit als Voraussetzung unserer hohen Lebensqualität

Ein stabiles Gemeinwesen und sozialer Friede sind ohne Innere Sicherheit und einen modernen Rechtsstaat nicht denkbar. Dabei ist Freiheit ohne Innere Sicherheit nicht möglich und Innere Sicherheit ohne Freiheit nicht erstrebenswert. Innere Sicherheit in Freiheit ist eine wesentliche Bedingung für die Erhaltung unserer Lebensqualität und Voraussetzung für die Stabilität unserer Gesellschaft. Die Menschen verstehen jede Form von Kriminalität als Bedrohung. Sie erwarten zu Recht, dass der Staat einen wirksamen Schutz vor Straftaten gewährleistet und die Strafverfolgung mit größter Entschlossenheit erfolgt. Der Staat hat die Aufgabe, für ein hohes Maß an Innerer Sicherheit zu sorgen. Dies gilt nicht nur für städtische Ballungszentren,  sondern auch für ländlich geprägte Räume. Unabdingbare Voraussetzung für die Erfüllung dieser Kernaufgabe ist eine moderne und leistungsstarke Polizei. Erforderlich sind zudem Sicherheitsgesetze, die eine erfolgreiche und effiziente Ermittlungsarbeit ermöglichen und dazu beitragen, die Kriminalitätsrate dauerhaft zu senken. Daher müssen die bestehenden Strukturen analysiert, mögliche Schwachstellen erkannt und Ziel führende Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden.

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Gerda Kieninger SPD Wahlkreis 112 Dortmund

Sozial. Demokratisch. Kieninger.

Das bin ich: 

• 1951 in Castrop-Rauxel geboren, verwitwet, zwei Kinder, zwei Enkel
• Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau mit anschließender Berufstätigkeit, nach Erziehungspausen als Bürokraft tätig
• Ich liebe das Revier und die kulturelle Vielfalt, engagiere mich gerne ehrenamtlich und bürgerschaftlich für ein friedvolles und ziviles Zusammenleben
• In meiner Freizeit lese ich gerne oder bin gerne mit meinen Enkelkinder zusammen

Ehrenamtliche Tätigkeiten:

• Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Unterbezirk Dortmund
• Vorstandsmitglied der AWO, Bezirk Westl. Westfalen e.V. 
• Vorsitzende der Gesellschafterversammlungen der AWO-Tochtergesellschaften dobeq GmbH und Werkstätten der AWO Dortmund GmbH
• Mitglied des Kuratorium der Seniorenwohnstätte DO-Eving
• Mitglied des Kuratoriums des Lotte-Lemke-Bildungswerk
• Mitglied des Kuratoriums der „Gesellschaft zur Förderung des Strukturwandels in der Arbeitswelt“
• Mitglied des Fördervereins der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und des Vereins „Gegen das Vergessen“
• engagiert bei den Naturfreunden, den Falken, im Knappenverein Borussia, im Mütterzentrum sowie beim Arbeitersamariterbund Dortmund,

Politische Stationen: 

• Mitglied der SPD seit 01.04.1980, Mitarbeit in den örtlichen Vorständen, im Stadtbezirk DO-Eving und in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD (AsF), von 1989 bis 1995 Mitglied der Bezirksvertretung DO-Eving
• Mitglied des Landtages seit 1995, derzeit frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, ordentliches Mitglied im Ausschuss für „Arbeit, Gesundheit und Soziales“. 
• Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der SPD (AsF)
• Mein heutiger Wahlkreis 112  in Dortmund umfasst die Stadtbezirke Innenstadt-Ost, Innenstadt-Nord und Eving. 

Ziel meiner Politik: 

• Ich stehe wie die NRWSPD für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Immer mehr Menschen haben Angst vor sozialem Abstieg. Wir wollen wieder sozialen Aufstieg ermöglichen. Wir beobachten zunehmend, wie sich die Gesellschaft entsolidarisiert. Wir setzen auf die Wir-Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, das Vertrauen in die Demokratie nicht zu enttäuschen und Orientierung zu geben. Soziale Gerechtigkeit und Solidarität müssen wieder Kernpunkte politischen Handelns sein. 

Dafür setze ich mich besonders ein:

• Beste Bildung für alle. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Deshalb sage ich: keine Gebühren von der Kita bis zur Uni. 
• Längeres gemeinsames Lernen und das Recht auf Ganztagsbetreuung in der Schule. Unsere Schule der Zukunft ist die Gemeinschaftsschule.
• Beseitigung von Armut und Kinderarmut, gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Benachteiligungen und Behinderungen
• Die Sicherung menschenwürdiger Pflege 
• Gute Arbeit und guter Lohn. Dazu zählt gleicher Lohn für gleiche Arbeit und Schutz vor Lohndumping. Familie und Beruf müssen vereinbart werden können 
• Lebens- und liebenswerte Wohnquartiere mit bezahlbaren Wohnungen
• Der Zusammenhalt der Gesellschaft ist für mich immer ein wichtiges Anliegen. Unverzichtbar ist dabei die Förderung des bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements.

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Claudia Middendorf CDU Wahlkreis 114 Dortmund

Lebenslauf
Geboren am 7. Februar 1969 in Dortmund; verheiratet

Beruf

Ausbildung als Erzieherin 1985 bis 1988. 
Fachabitur 1990, Besuch der katholischen Fachhochschule Paderborn 1990 bis 1995. Abschluss 1995 als Diplom Sozialpädagogin. 
Seit 1995 Tätigkeit als Diplom Sozialpädagogin beim Caritasverband Hagen im Bereich berufliche Rehabilitation.

Politik

Mitglied der CDU seit 1986. Beisitzerin im CDA-Landesvorstand NRW seit 1998, Vorsitzende des CDA-Kreisverbandes Dortmund seit 2001. Stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Dortmund seit 2005. 1994 bis 1999 sachkundige Bürgerin im Rat der Stadt Dortmund, seit 1999 Mitglied des Rates. Mitglied der Gewerkschaft ver.di. 
Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen seit 22. November 2009 (nachgerückt). Dort Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales und im Petitionsausschuss.

ehrenamtliche Tätigkeiten

Vorsitzende SKF Hörde
Kirchenvorstand Herz-Jesu Hörde
Kuratoriumsmitglied des Vincenzheims

Dafür setze ich mich ein

Dafür setze ich mich ein:
>>> Ausbau der Familienzentren zu Bildungs- und Beratungszentren für die ganze Familie.
>>> Verbesserung der Qualität in der frühen Bildung. 
>>> Ausbau der U3-Betreuung und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
>>> Ausbau der haushaltsnahen Dienstleistungen, damit Menschen so lange wie möglich in Ihrer eigenen Wohnung leben können.
>>> Krankenhausplanung und -finanzierung sind weiterzu- entwickeln.
>>> Voraussetzungen schaffen, damit ein Missbrauch von Leih- und Zeitarbeitern nicht mehr möglich ist.
>>> Weiterentwicklung der Angebote für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie.

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Armin Jahl SPD Wahlkreis 111 Dortmund

Erfahren Sie mehr über mich

Privat und beruflich

    * Geboren am 29. Oktober 1947 in Dortmund, verheiratet, drei Kinder: eine Tochter und zwei Stiefsöhne
    * Verwaltungsangestellter bei der Stadt Dortmund
    * Mitglied in der Gewerkschaft ver.di
    * Zur Zeit freigestellter Vertrauensmann der bei der Stadtverwaltung beschäftigten Menschen mit Behinderungen
    * Mitglied in der AWO Dortmund- Nette
    * Mitglied im Bergmannunterstützungsverein Dortmund- Mengede

Politisch

    * 1972 Eintritt in die SPD
    * 14 Jahre Vorsitzender des Ortsvereins Nette
    * 19 Jahre Vorsitzender der AfA in Dortmund
    * Stadtbezirksvorsitzender in Dortmund- Mengede
    * Stellvertretender Vorsitzender der Dortmunder SPD
    * Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA)
    * Kandidat der SPD für den Landtag im Wahlkreis 111 (Stadtbezirke Huckarde, Innenstadt- West und Mengede)

Für die Menschen da zu sein und für ihre berechtigten Interessen zu kämpfen und diese möglichst durchzusetzen, ist meine Motivation für die politische Arbeit. Als Ortsvereinsvorsitzender habe ich dazu beigetragen, dass die Alte Kolonie in Nette erhalten bleiben konnte. Wohnungspolitik ist seitdem eines meiner Schwerpunktthemen.

Unterstützung der Vereine ist für mich selbstverständlich. Ich war ein Jahrzehnt Vorsitzender der IG Netter Vereine.

Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist der Schwerpunkt meiner Arbeit. So setze ich mich in der SPD und darüber hinaus für die Interessen der arbeitenden Menschen ein, u.a. als Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD.

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Daniela Schneckenburger GRÜNE Wahlkreis 111 Dortmund

Lebenslauf

Geb. 1960 in Süddeutschland; zwei Kinder; Lehrerin für Deutsch und Religion 
Mitglied der GRÜNEN seit 1987, Kreisvorstand in Heidelberg 
Seit 1990 in NRW, seit 1994 im Rat der Stadt Dortmund, 1996 - 2006 Frakti-onssprecherin, 1999 - 2006 Vorsitzende des Sozialausschusses; 
2004-2009 Aufsichtsratsvorsitzende des Konzerthaus Dortmund, stv. Auf-sichtsratsvorsitzende Klinikum DO; 
OB-Kandidatin im Kommunahlwahlkampf 2004
2005 -2006 Sprecherin des grünen Bezirksverbandes Ruhr
seit 2006 Landesvorsitzende der GRÜNEN NRW
2010 Kandidatin auf Platz neun der Landesliste

Persönliches Statement 

Ich setze mich ein für eine gerechtere Bildungspolitik, für eine Energiepolitik, die die Klimakrise bekämpft, für eine kommunale Finanzausstattung, die Kinderbetreuung in Qualität sichert, und die Städte und Gemeinden nicht verarmen lässt. 
Besonders liegt mir dabei am Herzen, dass wir endlich die Blockade überwinden, die Umwelt und Arbeit zu scheinbaren Gegensätzen macht: Durch intensive Netzwerkarbeit, durch eine profilierte Wirtschaftspolitik machen wir Grünen deutlich, dass wir die Ideen und Kompetenzen haben, um die Arbeitsplätze von morgen in diesem Land zu ermöglichen. Wir Grüne haben für den "Green New Deal" konkrete Vorschläge gemacht, die wir umsetzen wollen und die das Land braucht. Wenn nämlich die Blockade ökologischer Investitionen anhält, wird die industrielle Produktion der Zukunft nicht mehr in NRW stattfinden.
Für Investitionen brauchen wir aber auch starke und handlungsfähige Städte und Gemeinden. Und darum ist der Streit um eine kommunale Finanzreform und um eine Altschuldenhilfe eine der vordringlichsten Aufgabe für alle Kommunen, die längst in der Vergeblichkeitsfalle stecken und nicht einmal die notwendigsten Investitionen mehr vornehmen können.
NRW hat mehr verdient als Bildungsblockade, Abbau von Umweltschutz, kommunales Finanzdesaster und Lobbypolitik für die Energiemonopole

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Ingrid Reuter GRÜNE Wahlkreis 112 Dortmund

Vita

1982 kam ich aus beruflichen Gründen nach Dortmund. Nach dem Abschluss meiner Lehrerinnenausbildung in Niedersachsen habe ich hier ein Verlagsvolontariat absolviert und arbeite seitdem freiberuflich als Sachbuchredakteurin. Zwischendurch habe ich in Bochum noch Kunstgeschichte studiert.

Vor allem wegen der Offenheit und Herzlichkeit der Menschen bin ich in Dortmund "hängengeblieben". Außerdem ist Dortmund mit seinen strukturellen Umbrüchen eine spannende Stadt. Seit 1989 mache ich deshalb für die GRÜNEN Kommunalpolitik mit den Schwerpunkten Umwelt und Planung - zunächst als Bezirksvertreterin in der östlichen Innenstadt. 2001 wurde ich in den Dortmunder Rat gewählt, seit 2007 bin ich Sprecherin der Ratsfraktion. Nach der Kommunalwahl 2009 wurde ich Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien und vertrete die GRÜNEN außerdem im Personalausschuss.

Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,

Endlich Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen

Rüttgers und Co. bürden den Kommunen immer mehr Aufgaben auf und reduzieren gleichzeitig die Zuschüsse an die Kommunen. Mit dem Kinderbildungsgesetz KiBiz zum Beispiel hat Schwarz-Gelb die Finanzierung der Kinderbetreuung erheblich vermindert. Das ist besonders dort fatal, wo es – wie in der Nordstadt – viele Kinder gibt mit einem hohen Bedarf an Sprachförderung und Integration. Wir GRÜNE wollen deshalb eine vernünftige Gemeindefinanzreform, die den Kommunen in Zukunft ausreichend Geld gibt.

Spätestens die PISA-Studien legten offen, wie selektiv und ungerecht unser Schulsystem ist. Noch immer hängt der Schulerfolg ganz wesentlich von der sozialen Herkunft ab. Während in Finnland 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler eine Hochschulqualifikation haben, sind es in NRW gerade mal 35 Prozent. Doch die schwarz-gelbe Landesregierung hält an diesem rückständigen System mit Zähnen und Klauen fest. Wir GRÜNE wollen die Talente nicht länger brachliegen lassen, sondern eine einheitliche Schule für alle Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse. Wir wollen alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend fördern und soziale Unterschiede ausgleichen. Alle Kinder müssen die Chance auf optimale Bildung erhalten – egal wo sie wohnen.

Nicht nur das atomare, auch das fossile Zeitalter ist vorbei

Einen starken GRÜNEN Rückenwind aus Düsseldorf brauchen wir auch für den Klimaschutz. Es ist überlebensnotwendig, bis 2050 den Ausstoß von Treibhausgasen gemessen an den Werten von 1990 um 90 bis 95 Prozent zu reduzieren. Dafür müssen wir bei der Stromerzeugung erneuerbare Energien verwenden, bei Gebäuden Energie sparen und im Verkehr emissionsfreie oder -arme Verkehrsmittel nutzen. Dazu müssen wir verstärkt den Personen- und Gütertransport auf die Schiene verlagern, den ÖPNV verbessern sowie den Anteil des Radverkehrs erhöhen.

Bei der Stromerzeugung müssen wir uns von der Kohle verabschieden. Denn selbst bei den neuesten Kohlekraftwerken wird nicht einmal die Hälfte des Energieträgers in Strom umgewandelt. Stattdessen wollen wir den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 22 Prozent landesweit steigern. Außerdem wollen wir mehr Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und dezentrale Blockheizkraftwerke. Zusammen mit umfassenden Dämm-Maßnahmen sparen wir gerade im Wohnungsbestand Energie, denn rund 85 Prozent der 8,3 Millionen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen sind noch nicht energiesaniert. So entstehen auch in Dortmund dringend nötige Arbeitsplätze im Bauhandwerk und beim Bau der Energieversorgungsanlagen.

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Enno Wiesner GRÜNE Wahlkreis 114 Dortmund

Vita

Mit meinen 20 Jahren bin ich einer der jüngsten Kandidaten in ganz Nordrhein-Westfalen. Zurzeit leiste ich ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Umweltzentrum Westfalen in Bergkamen ab. Hier arbeite ich im Bereich der Umweltpädagogik und versuche Kindern ein Verständnis für ökologische Zusammenhänge und den Wert unserer Natur zu vermitteln.

Politisch aktiv wurde ich Anfang 2007, erst für die GRÜNE JUGEND, später auch für die GRÜNEN. Ausschlaggebend waren die flächendeckende Zerstörung unseres Planten durch den Menschen, der Kampf gegen Atomkraft und die weltweite Ungerechtigkeit. Für mich ist klar: Wer etwas verändern möchte, muss sich politisch einmischen und offensiv den eigenen Standpunkt vertreten. Seit Sommer 2009 bin ich Beisitzer im Landesvorstand der GRÜNEN Jugend NRW.

Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,

Junge Menschen nach vorn

Politik muss zukunftsfähig sein und sich am Wohl künftiger Generationen orientieren. Daher ist mir wichtig, dass Politik nicht nur für junge Menschen, sondern auch von ihnen gemacht wird. Partizipation am politischen und gesellschaftlichen Leben muss eine Selbstverständlichkeit werden.

Schwarz-Gelb hat die Drittelparität in der Schulkonferenz abgeschafft und massiv beim Landesjugendplan gekürzt - und damit junge Leute aus ihrer politischen Agenda ausgeklammert. Diese fatalen Entscheidungen müssen schnellstmöglich rückgängig gemacht werden, denn Mitbestimmung fängt in der Schule und bei Projekten in Jugendzentren und Kultureinrichtungen an.

Darüber hinaus setze ich mich für die Absenkung des Wahlalters Jahre ein.

Schulsystem grundlegend reformieren

Unser jetziges Schulsystem ist ungerecht, lernfeindlich und bedarf einer Generalüberarbeitung. CDU und FDP halten stur an der Separation nach der vierten Klasse und den bildungspolitischen Betriebsunfällen Kopfnoten und G8 fest. So verstaubt unser Schulsystem mehr und mehr - und verliert den internationalen Anschluss.

Ich kämpfe für eine Schule für Alle. Denn nur durch längeres gemeinsames Lernen und eine individuelle Förderung können die Schülerinnen und Schüler ihr Potenzial voll ausschöpfen. Außerdem müssen die altmodische Leistungsbewertung durch Ziffernoten hinterfragt und alternative, präzisere Bewertungsmethoden erprobt werden.

Studiengebühren abschaffen

Nordrhein-Westfalen braucht mehr und nicht weniger Studierende. Denn Bildung ist die wichtigste Ressource, auf die unser Wohlstand und das demokratische System aufbauen. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Studiengebühren halten junge Menschen vom Studium ab - insbesondere jene, die nicht mit einem reichen Elternhaus gesegnet sind. Ich setze mich für die vollständige Abschaffung der Studiengebühren und eine soziale Hochschullandschaft ein.

FDP-Minister Pinkwart hat mit dem "Hochschulfreiheitsgesetz" die kalte Ökonomisierung unseres Bildungssystems eingeleitet. Mit dem Hochschulrat schuf er ein Gremium, das Studienfächer und Studierende auf ihre wirtschaftliche Verwertbarkeit reduziert. Wir brauchen stattdessen eine demokratische Hochschule, die sich am Wohl der Studierenden orientiert und die Freiheit von Forschung und Lehre gewährleistet.

Mit der Bologna-Reform und der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse sind viele Fächer kaum noch studierbar. Wir GRÜNE wollen in der Landesregierung dafür sorgen, dass die Lehrpläne entschlackt, Prüfungen reduziert und die Verschulung gestoppt wird. Die zahlreichen Hochschulbesetzungen haben gezeigt, wie dringlich das Problem ist.

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Martin Tönnes GRÜNE Wahlkreis 113 Dortmund

Vita

Als gebürtigem Brackeler liegen mir die östlichen Stadtteile von Dortmund besonders am Herzen. Mein Abenteuer-Spielplatz waren die Felder zwischen Brackel und Asseln, der Kurler Busch und die Halde Schleswig hinter der ehemaligen COOP-Fläche. Meine ersten politischen Erfahrungen sammelte ich in der Initiative gegen den Bau der OW IIIa. Später gründete ich mit Anderen den Kreisverband Dortmund des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Da lag der Schritt zu einem politischen Engagement bei den GRÜNEN in Dortmund nahe.

Nach dem Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund folgten einige Jahre als Mitinhaber eines Planungsbüros. Mit den Schwerpunkten Wohnungs- und Verkehrspolitik arbeite ich seit 1997 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die GRÜNE Landtagsfraktion in Düsseldorf. Seit 2004 bin ich Mitglied im Rat der Stadt Dortmund. Die GRÜNE Ratsfraktion vertrete ich in den Ausschüssen für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung sowie für Umwelt, Stadtentwicklung, Wohnen und Immobilien.

Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder,

Für ein starkes Ruhrgebiet

Die Ruhrgebietspolitik und eine städteübergreifende Lösung der drängenden Probleme dieser Region liegen mir besonders am Herzen. Das Ruhrgebiet kann seine Strukturprobleme nur bewältigen und neue Arbeitsplätze schaffen, wenn alle Städte der Region an einem Strang ziehen. 2010 ist das Ruhrgebiet europäische Kulturhauptstadt - der lebendige Beweis, dass Erfolg vor allem aus gemeinsamer Zusammenarbeit entsteht.

Doch die Finanzkrise der Stadt Dortmund rührt auch daher, dass sich die Städte im Ruhrgebiet lieber gegenseitig Konkurrenz machen. Dies gilt insbesondere bei der Ausweisung von Gewerbeflächen und bei der Werbung um Betriebsansiedlungen. Meine politische Maxime: Hauptsache Arbeitsplätze werden in der Metropole Ruhr geschaffen und erhalten. Ob der Arbeitsplatz im Kreis Unna oder in Dortmund-Kurl liegt, macht für die Menschen kaum einen Unterschied. Der Region nutzt beides. Wir GRÜNE wollen dies zum Erfolgsmaßstab machen - und nicht das Pflegen von lokalen Kirchtürmen.

Wohnen ist Menschenrecht: Wohnungsheuschrecken stoppen

Mehr als 45 000 Wohnungen in Dortmund gehören mittlerweile sogenannten Wohnungsheuschrecken. Nachdem die schwarz-gelbe Landesregierung die Wohnungen der LEG verkaufte, überweisen 17 000 Dortmunderinnen und Dortmunder ihre Miete an den Immobilienfonds "Whitehall". Wir GRÜNE haben die LEG-Mieterinitiative gegen den LEG-Verkauf unterstützt und politisch gefordert, dass die LEG-Wohnungsbestände an verantwortlich agierende Wohnungsgesellschaften wie die städtische DOGEWO abgegeben werden sollen. Doch die "Privat vor Staat"-Ideologie der schwarz-gelben Landesregierung hat eine solche Lösung im Interesse der Menschen verhindert.

Besonders in Scharnhorst und Lanstrop werden wir darauf achten, dass keine Abwärtsspirale in Gang gesetzt wird. Wir werden den Mietern helfen, ihre Rechte durchzusetzen, wenn die Instandhaltungen ausbleiben und die Wohnungen nach und nach verkommen. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass diese Wohnungen an kommunal verankerte Wohnungsgesellschaften übergeben werden können.

Flughafen Dortmund: Keine verkürzte Schlafzeit

Keinen Meter mehr und keine Minute länger. Nirgendwo sonst in Europa liegen die Flughäfen so dicht beieinander wie in NRW. Von Dortmund aus sind es weniger als 80 Kilometer bis zu den Flughäfen Düsseldorf, Münster und Paderborn. Die Folge: Im Wettbewerb um Fluglinien und Fluggäste kannibalisieren sich die Flughäfen gegenseitig. 320 Millionen Euro aus den Strom-, Gas- und Wasserrechnungen der Dortmunder Bürgerinnen und Bürger flossen schon als Subventionen an den Flughafen. Und trotzdem zieht jetzt die Lufthansa-Tochter Eurowings aus Dortmund fort. Der Flughafen Dortmund konnte in diesem Wettbewerb nicht mithalten.

Daran werden auch die Pläne der anderen Parteien für eine längere Start- und Landebahn oder ausgeweitete Betriebszeiten bis in die Nachtstunden nichts ändern. Der Flughafen Dortmund wird auf Dauer ein Subventionsgrab bleiben. Im Landtag werden wir uns dafür einsetzen, dass es keine Zuschüsse aus dem Landeshaushalt für Ausbaumaßnahmen an den Flughäfen geben wird. Wir werden die ohnehin knappen Landesmittel für eines Sozialticket sowie für eine Ausbauoffensive für Busse und Bahnen und die Modernisierung von Bahnhöfen und Haltepunkten einsetzen.
 

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Informationen zur NRW-Landtagswahl 2010
 

  • Aktuelle Umfragen Nordrhein-Westfalen - die Sonntagsfrage - Info
  • 5x Homepage: SPD NRW - DIE LINKE NRW - GRÜNE NRW - FDP NRW - CDU NRW
  • 5x Twitter: nrwspd - DieLinkeNRW - gruenenrw - fdp_nrw - cdu_nrw
  • 5x Wahlprogramme (pdf): DIE LINKE NRW - GRÜNE NRW - CDU NRW - SPD NRW - FDP NRW
  • Presseinfo Stadt DO "Dortmunder wählen: Landtag in NRW, OB und BV im Stadtbezirk Brackel"
  • Ergebnisse: für die Dortmunder Wahlkreise 111-114 am Wahlsonntag nach 18 Uhr - Info - Ergebnisse NRW
  • Ergebnis NRW-Wahl in Dortmund: Stadt Dortmund - Quelle
  • CDU 26,0% (59.134 Stimmen)
  • SPD 42,0%  (95.329 Stimmen)
  • GRÜNE 13,6%  (30.961 Stimmen)
  • FDP 4,8%  (10.927 Stimmen)
  • DIE LINKE 7,1%  (16.071 Stimmen) , u.a.
  • Wahlbeteiligung 55,5% 
  • Ergebnis NRW-Wahl in Dortmund: Stadt Dortmund
  • Armin Jahl (SPD) 46,1% (21.865 Stimmen) - Wahlkreis 111 Dortmund I - Quelle
  • Gerda Kieninger (SPD) 44,3% (20.286 Stimmen) - Wahlkreis 112 Dortmund II - Quelle
  • Nadja Lüders (SPD) 45,8% (30.879 Stimmen) - Wahlkreis 113 Dortmund III - Quelle
  • Dr. Gerd Bollermann (SPD) 43,7% (30.901 Stimmen) - Wahlkreis 114 Dortmund IV - Quelle
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